Hier finden Sie Informationen zu Förderprogrammen!

Zur Förderung von Solaranlagen im Kontext der Mieterstromversorgung können zur Zeit (28.05.2018) folgende Programme (in Thüringen) in Anspruch genommen werden:

SolarInvest aus Thüringen
Mieterstromzuschlag
KfW-Darlehen

SolarInvest aus Thüringen

Hinweis: Diese Information wurde am 28.05.2018 erstellt. Bitte überprüfen Sie die Gültigkeit auf der unten angegebenen Webseite!

Mit dem neuen Förderprogramm „Solar Invest“ reagiert Thüringen auf die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 geänderten Rahmenbedingungen der Energiewende. Der Ausbau der Photovoltaik hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verlangsamt. Das neue Förderprogramm soll neue Impulse für den Klimaschutz und die Nutzung der Sonnenenergie in Thüringen geben. Dadurch werden wichtige lokale Akteure der Energiewende wie Kommunen und kommunale Unternehmen, die Thüringer Wohnungswirtschaft, Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie Bürgerenergiegenossenschaften unterstützt. Durch Mieterstrommodelle können erstmals auch Mieterinnen und Mieter von den Kostenvorteilen erneuerbarer Energien profitieren.

Förderung von Eigenverbrauch und Mieterstrommodellen

Mit bis zu 20 Prozent (für Bürgerenergiegenossenschaften: bis zu 40 % für die  PV-Anlage und bis zu 50 % für PV- Anlage und Speicher) der Gesamtkosten werden mit „Solar Invest“ Neuinvestitionen in Photovoltaikanlagen gefördert. Voraussetzung ist, dass der erzeugte Strom der Eigen- oder Direktversorgung dient und nicht in ein öffentliches Netz eingeleitet wird. Mit dem gleichen Fördersatz sind Neuinvestitionen, Ersatzinvestitionen in oder die Erweiterung von Stromspeichern und Wärmespeichern (Warmwasser-, Kältespeicher, Power to heat-Anlagen) förderfähig. Investitionen in vorhandene Photovoltaikanlagen mit stationären Energiespeichersystemen, die der Speicherung von Strom aus Photovoltaik dienen, werden ebenfalls mit bis zu 20 Prozent (für Bürgerenergiegenossenschaften: bis zu 40 %) gefördert.

Insbesondere Mieterinnen und Mieter von Wohn- oder Gewerbegebäuden waren bislang von den positiven Effekten der Energiewende ausgeschlossen. Deshalb werden mit „Solar Invest“ erstmals Investitionen sowie Beratungsleistungen und Machbarkeitsstudien zur Realisierung von innovativen Mieterstrommodellen mit bis zu 80 Prozent gefördert.

Die generelle Ausschreibungspflicht des EEG 2017 hebt die Hürden insbesondere für kleine Akteure der Energiewende wie Bürgerenergiegenossenschaften. Bürgerenergiegenossenschaften, die an Ausschreibungen nach dem EEG 2017 teilnehmen wollen, profitieren durch Beratungsleistungen und Machbarkeitsstudien (auch Rechtsberatung) durch das neue Förderprogramm.

Die Antragstellung erfolgt über die Thüringer Aufbaubank. Der maximal mögliche Zuschuss je Vorhaben beträgt 100.000 Euro.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.solarinvest.thueringen.de

Mieterstromzuschlag

Beim Mieterstromzuschlag handelt es sich um eine spezielle Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) für Strom aus Solaranlagen. Der Mieterstromzuschlag wurde im Juli 2017 eingeführt. Den Zuschlag kann der Betreiber einer nach dem 24. Juli 2017 neu in Betrieb genommenen Solaranlage auf einem Wohngebäude für den mit dieser Anlage erzeugten und an die Hausbewohner gelieferten Solarstrom in Anspruch nehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Bundesnetzagentur

Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Über die KfW können Darlehen für die Installation von Solaranlagen in Anspruch genommen werden.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Erneuerbare Energien – Standard